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Programm der Unabhängigen Wählergemeinschaft »Gemeinsam für Einbeck« (GfE)

Wir wollen unabhängig und frei von parteipolitischen Zwängen und Vorgaben ausschließlich sachorientiert handeln – gemeinsam für Einbeck.

Wir wollen eine Politik der Transparenz, der Offenheit und der Klarheit erreichen und einen intensiven Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern gewährleisten.

Einbeck hat mehr verdient. Einbeckerinnen und Einbecker sollen in einer Stadt leben können mit attraktiven Arbeitsmöglichkeiten, mit hoher Lebensqualitität für jedes Alter; in einer Stadt mit Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten und mit verschiedenen Wurzeln; in einer Stadt mit einem vielfältigen Kulturbereich und breiten Bildungsmöglichkeiten sowie mit dem wachen Bewusstsein für Umwelt und Natur. Dieses Ziel zu erreichen, Einbeck zu einer attraktiveren Stadt zu entwickeln, muss die Anstrengung aller an Einbeck interessierten Menschen sein. Gemeinsam! Gemeinsam für Einbeck. Das hat Einbeck verdient!

Der Vorstand der »GfE«Einbeck, im Juli 2011

 

Thema »Stadtentwicklung und Bau«

Einbeck ist eine Stadt mit Lebensqualität. Einbeck hat sich in den vergangenen Jahrhunderten immer entwickelt. Einbeck wird sich auch in Zukunft jeden Tag weiterentwickeln. Stillstand ist Rückschritt. Eine wichtige Aufgabe ist es, die Richtung festzulegen. Gemeinsam für Einbeck die Ziele zu definieren, die bei Stadtentwicklung und Bau zu verfolgen sind, ist die Herausforderung aller an der Stadt interessierten Menschen mit ihren verschiedenen Hintergründen, Umgebungen und Kompetenzen. Damit Einbeck eine Stadt mit noch mehr Lebensqualität wird.

Für die GfE hat die Erhaltung historischer Bausubstanz Vorrang. Sie unterstützt alle Maßnahmen und Projekte im Bereich der Altstadt, die dazu beitragen, das historisch gewachsene Gesicht der Stadt fortzuentwickeln und Wohnqualität und Rentabilität zu optimieren. Investoren sind für die GfE nicht ausschließlich externe Entwickler großflächiger Vorhaben, sondern alle Eigentümer und Unternehmer, die bereit sind, in Immobilien, Geschäfte und Unternehmen zu investieren und so die Zukunft der Stadt sichern helfen. Traditionsbewusstsein und Denkmalschutz dürfen nicht zu Investitionsstillstand führen. Erschwerende oder gar verhindernde Restriktionen sind zu hinterfragen und nach Möglichkeit abzubauen. Auch in den Ortsteilen setzt sich die GfE für eine Vitalisierung im Ortskern ein und räumt dem – wo möglich – Vorrang vor Neubauten am Ortsrand ein. Die GfE fordert die Einrichtung einer »Leitstelle«, die private Investitions- und Sanierungsvorhaben unterstützt. An dieser Stelle müssen alle erforderlichen Informationen bereitstehen. Diese »Leitstelle« soll nicht nur geeignete Fördermöglichkeiten ermitteln, sondern Immobilieneigentümer durch Zusammenstellung und Bearbeitung oft schwer verständlicher Antragsunterlagen tatkräftig unterstützen. Die GfE spricht sich für einen Einzelhandelsschwerpunkt am Neustädter Kirchplatz aus. Weil sich damit die Rahmenbedingungen auch für andere mögliche Ansiedlungsflächen ändern werden, ist die GfE vor weiteren Entscheidungen für eine sorgfältige, auf breiter Informationsbasis stehende Bewertung der in Frage kommenden Flächen. Die GfE unterstützt diese Projekte nur, wenn neben deren wirtschaftlichen Vorteilen auch die Verträglichkeit mit dem bestehenden Einzelhandel, dem Stadtbild und der Baustruktur, den Belangen des Verkehrs und der Umwelt nachgewiesen werden kann, kurzum: Notwendig ist ein schlüssiges Konzept. Die GfE ist für den Erhalt und die Aufwertung des Möncheplatzes in seiner heutigen Funktion. Die GfE steht für Transparenz. Vorliegende Fachgutachten und andere Informationen zur Stadtentwicklung und der geplanten Projekte sind im Internet und im Rathaus für jeden abrufbar bereitzustellen und regelmäßig aktuell zu halten. Interessierte Bürger sollen sich so ein umfassendes Bild aus Quellen erster Hand machen können. Die GfE setzt sich für bezahlbaren Parkraum in der Innenstadt ein und möchte Parkplätze unter anderem durch den Abriss nicht zu erhaltender Gebäude schaffen. Infrastruktur-Maßnahmen haben sich den sinkenden Einwohnerzahlen anzupassen. Die Straßenverkehrsführung ist zu optimieren; nicht jeder Kreisverkehr ist sinnvoll, Verkehrs- und Hinweisschilder sind regelmäßig auf ihre Notwendigkeit zu überprüfen. Ihre Stimme für ein schönes Stadtbild!

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Thema »Wirtschaft und Finanzen«

Einbeck ist eine Stadt mit einem vielfältigen Wirtschaftsleben. Einbecks Wirtschaftsstruktur hat sich in der Vergangenheit immer wieder geändert. Gemeinsam für Einbeck die Ziele zu definieren, die bei Wirtschaft und Finanzen zu verfolgen sind, ist die Herausforderung aller an einer wirtschaftlich starken Stadt interessierten Menschen mit ihren verschiedenen beruflichen Hintergründen, Netzwerken und Kompetenzen. Damit Einbeck eine Stadt mit einem noch vielseitigeren Wirtschaftsleben und mit ausreichenden Arbeitsmöglichkeiten wird.

Die GfE setzt sich dafür ein, dass Einbeck eine aktive Wirtschaftsförderung betreibt. Darunter verstehen wir die professionelle, auf Investoren zugehende und die Vorzüge unserer Stadt herausstellende Vermarktung der Einbecker Gewerbegebiete durch ein verbessertes Standortmarketing. Restriktionen müssen abgebaut werden, um Freiraum für Investionen und die wirtschaftliche Gestaltung der Fachwerk- und Hansestadt Einbeck zu schaffen. Die Qualifikationen und Stärken von Stadt und Wirtschaft müssen deutlicher herausgestellt werden. Ziel ist die nachhaltige Schaffung von Arbeitsplätzen in Produktion, Tourismus, Handel und Forschung & Entwicklung. Aufgabe der Wirtschaftsförderung ist es aber auch, die in Einbeck vorhandenen Unternehmen intensiv zu begleiten, einen nachhaltig engen Kontakt zu ihnen sicherzustellen und bei Bedarf alle notwendigen Hilfestellungen zu geben. Gewerbetreibende und Handel müssen sich in Einbeck genauso gut aufgehoben fühlen wie Arbeitnehmer. Vorhandene Netzwerke müssen genutzt und unterstützt werden. Das regionale Handwerk spielt hierbei eine besondere Rolle, da die Erhaltung und Renovierung unserer Fachwerkhäuser besondere Qualifikationen erfordert und dieses Know-how weit über unsere Stadtgrenzen hinaus gebraucht wirdDie GfE ist dafür, die städtischen Finanzen transparent zu machen und sorgsam zum Wohle der Mitbürger in allen Bereichen zu überprüfen. Alle Budgets und Ausgaben der Stadt sind kritisch zu hinterfragen. Ein mittelfristig ausgeglichener Haushalt muss dabei oberste Priorität haben, damit wir »mit dem Einkommen auskommen«. Wir wollen die langfristige Handlungsfähigkeit der Stadt durch Schuldenabbau verbessern. Einer Fusion mit benachbarten Gemeinden stehen wir offen gegenüber, da mit einer Vielzahl von Synergieeffekten zu rechnen ist. Ein Abschluss laufender Verhandlungen und eine endgültige Entscheidung muss nach Verlängerung der Frist durch das Land Niedersachsen den neu gewählten Räten vorbehalten bleiben.


Ihre Stimme für aktive Wirtschaftsförderung!

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Thema »Kultur und Tourismus«

Einbeck ist eine Stadt mit lebendiger Geschichte und vielfältiger Kultur. Gemeinsam für Einbeck die Ziele zu definieren, die bei Kultur und Tourismus zu verfolgen sind, ist die Aufgabe aller an einer kulturell vielseitigen Stadt interessierten Menschen. Damit in Einbeck Tourismus und Kultur eine wichtige Rolle spielen und die Stadt noch anziehender für Einbecker und ihre Gäste wird.

Wir haben eine schöne Bier- und Hansestadt, die durch attraktive Veranstaltungen erlebbar wird. Einbecker Traditionen wollen wir bewahren. Die bedeutsame und in einer einmalig erhaltenen spätmittelalterlichen Fachwerk-Innenstadt »begehbare« Stadtgeschichte muss überregional bekannter gemacht werden.

Neue touristische Programme sollen Gäste animieren, mehrere Tage in der Stadt zu verbringen.

Die GfE strebt ein schlüssiges touristisches Gesamtkonzept für die Kernstadt unter Einbindung der historisch und landschaftlich bemerkenswerten Ressourcen der Dörfer an. Eine professionelle und zielgruppengerechte Vermarktung schafft Arbeitsplätze und eröffnet Verdienstmöglichkeiten. Der Tourismus muss als Finanzquelle noch intensiver und effizienter genutzt werden.

Die GfE setzt sich dafür ein, dass das Angebot in Hotellerie und Gastronomie größer, vielfältiger, hochwertiger und erreichbarer wird. Wir sind für die Schaffung zusätzlicher Übernachtungskapazitäten in der Innenstadt. Interessierte Investoren sind tatkräftig zu unterstützen.

Wir wollen die kulturelle Vielfalt in Einbeck fördern. Initiative und Mitarbeit jedes Einzelnen ist dabei gefragt. Die GfE möchte allen Bürgern ins Bewusstsein rücken, dass es sich für unsere Stadt und ihre umliegenden Dörfer zu engagieren lohnt.

Die GfE ist für den Erhalt der Stadtbibliothek sowie des Museums mit Stadtarchiv. Es ist für einen Bildungsstandort Einbeck, für den Tourismus sowie für das Gedächtnis der Stadt unverzichtbar, dass diese Einrichtungen ohne hohe finanzielle Hürden für alle frei zugänglich bleiben.

Ihre Stimme für mehr kulturelle Vielfalt!

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Thema »Schule, Bildung und Familie«

Einbeck ist eine Stadt für Familien und verfügt über ein breites Bildungsangebot. Gemeinsam für Einbeck die Ziele zu definieren, die bei Schule, Bildung und Familie zu verfolgen sind, ist die Herausforderung aller an einer familienfreundlichen Stadt interessierten Menschen mit ihren unterschiedlichen Begabungen, Fähigkeiten und Möglichkeiten. Das wirkt dem demografischen Wandel mit Weitblick entgegen. Damit Einbeck eine Stadt wird, in der Menschen mit ihren Familien gerne leben.

Die GfE steht für eine bedarfsgerechte Unterstützung für junge Familien durch flexible Formen der Kinderbetreuung auch für 0- bis 3-Jährige sowie ein hochwertiges und verlässliches Angebot. Dazu gehört auch eine sozialverträgliche und familiengerechte Gebührenstruktur der Kinderbetreuungsangebote.

Die GfE ist für ein abgestimmtes Konzept bei der Bandbreite an Schulformen in der Region (von der Grundschule bis zum Gymnasium). Neue Schulformen müssen sich dabei untereinander abstimmen, ohne das allgemeine und das berufliche Gymnasium zu schwächen. Grundschulen in den Ortsteilen müssen erhalten bleiben, solange dort die Einzügigkeit gewährleistet ist. Wir wünschen, dass kein Kind aufgrund seiner Herkunft, seiner sozialen Situation oder seiner Beeinträchtigungen Nachteile erleidet.

Die GfE fordert eine Kinder- und Jugendfreundlichkeit bei der Planung des öffentlichen Raumes (Spielplätze, Begegnungsstätten fur Jugendliche, Verkehrsplanung, etc.) und unterstützt entsprechende Initiativen.

Die GfE steht für eine Stärkung des privaten Engagements: Identifikation mit dem Heimatort entsteht dort, wo Menschen ihr eigenes Umfeld mitgestalten. Aus diesem Grund möchten wir privates ehrenamtliches und finanzielles Engagement für die Gemeinschaft (z. B. Aufbau einer Stiftung) anerkennen und fördern.

Ihre Stimme für die Stärkung von Familien!

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Thema »Jugend, Soziales und Sport«

Einbeck ist eine abwechslungsreiche und vielseitige Stadt, die viele Voraussetzungen mit sich bringt. In ihr können sich Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, Jung und Alt, wohlfühlen. Gemeinsam für Einbeck die Ziele zu definieren, die bei Jugend, Soziales und Sport zu verfolgen sind, ist die Herausforderung aller an der Stadt interessierter Menschen mit ihren verschiedenen Hintergründen, Umgebungen und Kompetenzen. Gerade in einer Stadt der Größe Einbecks ist es möglich, das soziale Miteinander zu fördern und zu optimieren, so dass die Lebensqualität weiter verbessert wird. Damit Einbeck eine noch vielseitigere Stadt wird.

Die GfE möchte Einbeck für Jugendliche lebendiger machen, z.B. durch die Förderung qualifizierter, fachlich und pädagogisch angeleiteter Projekte für Jugendliche von Jugendlichen (z. B. Schrauberwerkstatt, Jugend-Café, Lernwerkstatt Walkemühle) oder die Erweiterung des kulturellen Jugendprogramms (Musikfestival, Theaterprojekte). Treffpunkte und soziale Begegnungsmöglichkeiten sind zu sichern und weiterzuentwickeln (Haus der Jugend). Jugendliche sind in politische Entscheidungen, die sie betreffen, einzubinden. Die GfE möchte dafür einen Jugendrat etablieren.

Unter dem Motto »Füreinander – Miteinander« wollen wir uns für die Sicherung und den Ausbau der sozialen Einrichtungen einsetzen, diese bekannter machen und das Zusammenleben von Jung und Alt intensiv fördern (z. B. Bündnis für Familie, Seniorenrat).

In Einbeck soll sich etwas bewegen: Die GfE setzt sich dafür ein, dass Sport und Freizeit für Kinder und Jugendliche gemeinsam mit den Schulen gefördert werden. Freizeitsport und Schulsport sind enger zu verknüpfen. Wir möchten, dass die Jugendarbeit in den Vereinen eine noch stärkere Unterstützung erhält und dass das Angebot um Trendsportarten für Jugendliche erweitert wird.

Ihre Stimme für mehr Miteinander!

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Thema »Umwelt und Natur«

Einbeck ist eine Stadt inmitten einer attraktiven Naturlandschaft, die es zu bewahren gilt. Kommunaler Natur- und Umweltschutz ist eine Grundvoraussetzung zur nachhaltigen Stadtentwicklung, die auf Arbeits- und Wirtschaftsstruktur sowie auf Lebensqualität ebenso Rücksicht nimmt wie auf Belange der Umwelt. Den Erhalt der biologischen Vielfalt und den Schutz der Lebensräume auch als Lebensaufgabe zu verstehen, ist nicht nur eine Frage sachkundiger Information, sondern vor allem eine Frage von Bewusstsein, Einstellung und Verantwortung. Gemeinsam für Einbeck die Ziele zu definieren, die bei Umwelt und Natur zu verfolgen sind, auch dieses ist die Herausforderung aller an der Stadt interessierten Menschen.

Damit Einbeck eine Stadt wird, in der für Belange der Natur sensibilisierte Menschen gerne leben.

Die GfE möchte Natur-Erlebnisräume schaffen und zulassen. Zum Beispiel wollen wir zehn Prozent des Bürgerwaldes der Stadt Einbeck dauerhaft unter Vollschutz stellen, um eine ungestörte Waldentwicklung zu ermöglichen. Diese Wälder sind die artenreichsten Systeme Europas und bieten dem Waldbesucher ein Höchstmaß an Erlebnis- und Erholungsreichtum.

Wir möchten neue schützenswerte Orte entdecken und entwickeln, z. B. Trockenrasen, Streuobstwiesen und Feuchtgebiete. Wir sind für den Schutz von altem Baumbestand sowie Grünflächen und Hecken im Stadtgebiet und in den Ortsteilen.

Die GfE fordert die kostengünstige Förderung der Entsorgung und Nutzung von Grünabfällen sowie die Förderung von Maßnahmen zur Optimierung der Energieeffizienz.

Die GfE möchte sich bei der Vernetzung der Lebensräume (Biotopverbund) durch den Einsatz der Finanzmittel für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen gemäß Niedersächsischem Naturschutzgesetz engagieren.

Wir fordern eine Einflussnahme auf den geplanten Hochwasserschutz hinsichtlich Erhalt und Schaffung naturnaher Strukturen für Flora und Fauna.

Die GfE möchte bestehende Angebote von Naturgruppen und Organisationen vor Ort vernetzen und ausweiten, um die Bürger für den Natur- und Umweltschutz zu sensibilisieren.

Ihre Stimme für Umweltschutz und Naherholung!

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