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18.09.2015

Rathauskauf


 

Rathauskauf: Die Gunst der Stunde nutzen!

 

 

 

Die CDU weigert sich seit Jahren, schlichte ökonomische Fakten zur Kenntnis zu nehmen und blockiert damit signifikante Haushaltseinsparungen. Die Stadt Einbeck zahlt derzeit rund 500.000 € Miete zuzüglich Nebenkosten für das Neue Rathaus. Der Mietvertrag hat noch eine verbindliche Laufzeit von 11 Jahren – also insgesamt eine Mietzinsverpflichtung in Höhe von 5.500.000 €. Danach müsste die Stadt mangels einer alternativen, geeigneten Büroimmobilie in Einbeck entweder den Mietvertrag verlängern oder ein Rathaus bauen. Der Aufwand hierfür ist heute nicht kalkulierbar. 

 

Der Ankauf des bestehenden Rathauses ist heute aber schon kalkulierbar, denn das historisch niedrige Zinsniveau lässt sich ohne jedes Risiko auf 20 Jahre hin vertraglich absichern. Wenn man die heutige Kaltmiete von 42.000 € pro Monat zur Finanzierung des Rathauskaufs aufwenden würde – also für Zins und Tilgung –  würde das Rathaus in 20 Jahren der Stadt Einbeck gehören. Parallel könnte mit den Mieteinnahmen in Höhe von 110.000 € pro Jahr eine Instandhaltungsrücklage gebildet werden. Da sich die Zinsleistungen während der gesamten Finanzierungsphase auf max. 1.500.000 € kumulieren, amortisiert sich der Rathauskauf bereits nach drei Jahren.

 

Kaufmännisch also eine klare Sache, politisch leider immer noch nicht! Im Kommunalwahlkampf 2012 torpedierte die CDU den Rathauskauf mit haltlosen hypothetischen Gesundheitsrisiken für die städtischen Bediensteten. Nun wirft man der GfE in diesem Zusammenhang einen „Schlingerkurs“ vor. Aus Sicht der Bürgerliste GfE war es damals wie heute richtig, das Rathaus zu kaufen. Jetzt wird es allmählich Zeit, die Gunst der Stunde zu nutzen.

 

 

 


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