» Passwort vergessen

07.03.2014

Pressemitteilung


 

Die Sanierung und Erhaltung des Lehrschimmbades in der Geschwister-Scholl-Schule ist unzweifelhaft wünschenswert. Doch steht dieser Wunsch auf einer ganz langen Liste unserer Bürger. Dazu zählen zum Beispiel der Erhalt unserer Schulen, Kindergärten und Sportstätten, der Musikschule, der Stadtbibliothek, bis hin zu den Friedhofskapellen etc. Niemand würde diese Einrichtungen in Frage stellen, wenn die Unterhaltungskosten gedeckt wären. Es müssen also Prioritäten gesetzt werden, zumal die Stadt die Ausgaben für ihre sogenannten freiwilligen Leistungen laut Zukunftsvertrag einzuschränken hat. Was nützen da also pressewirksame Fotos und Lippenbekenntnisse zahlreicher Politiker, sich für diese Wünsche einsetzen zu wollen, ohne Finanzierungsvorschläge!

 

Die Stadt Einbeck hat sich im vergangenen Jahr mit dem Erhalt des Krankenhauses einen großen Wunsch erfüllt und dafür Mittel in Höhe von
3 Millionen Euro eingesetzt. Dies war uns allen wichtig und Dank des großen Engagements privater Bürger konnte dieses wichtige Ziel erreicht werden. Fast zwangsläufig muss nun an anderer Stelle gespart werden. Wir haben bereits ein öffentliches Schwimmbad in Einbeck, das sich in einem guten Zustand befindet. Nur leider ist es - wie die meisten öffentlichen Schwimmbäder - hoch defizitär. Das Defizit tragen zwar die Einbecker Stadtwerke, aber dies mindert natürlich die Gewinnabführungsmöglichkeiten an die Stadt. Kann man es vor diesem Hintergrund rechtfertigen, das Lehrschwimmbad in der Geschwister-Scholl-Schule zusätzlich aufrecht zu erhalten? Die Stadtwerke prüfen derzeit, ob weitere Lehr- und Vereinsaktivitäten im Belegungsplan des Bades untergebracht werden können. Ohne das Ergebnis dieser Prüfung und einen konkreten Gegenfinanzierungsvorschlag für den Erhalt des Lehrschwimmbades sollte man keine vorschnellen Versprechungen machen. Dies ist zumindest die Ansicht der Fraktion der Bürgerliste und GfE.

 

 

 

BL/GfE_7.3.14_GF

 


HomeImpressumDatenschutz